Rückblick: Frankfurter Buchmesse 2007
Von Raymund Krauleidis | 15. Oktober 2007 | Kategorie: SatirenewsEin Rückblick auf die Frankfurter Buchmesse 2007.
Ein Rückblick auf die Frankfurter Buchmesse 2007.
Gabriele Pauli, Popstar der angestaubten CSU und baldige Vielleicht-Parteivorsitzende, schaffte mit ihrem jüngsten Coup erneut den Sprung von Null auf Eins in den Nachrichten-Charts: Beschränkung der Laufzeit von Eheverträgen auf sieben Jahre mit optionaler Verlängerungsmöglichkeit.
Weil sie nicht für sich behalten konnte, dass sie es toll findet, wie Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, im Dritten Reich gelebt und gefördert wurden, ist Eva Herman - dreifach geschiedene Ex-TV-Moderatorin - jetzt arbeitslos.
Eine kleine Randmeldung ließ vor wenigen Tagen neben Astronomen, Klimaforschern und Immobilienmaklern auch die Politiker aufhorchen: Im Sternbild Waage soll ein erdähnlicher, potentiell bewohnbarer Planet existieren.
Am Abend gestand auch unser Redaktionsmitglied Raymund Krauleidis bei “Beckmann”, gedopt zu haben. Unter Tränen gab er zu: “Ich habe gelogen und abgestritten, es tut mir leid. Aber ich habe in den neunziger Jahren Kaffee getrunken”.
Laut unserer geliebten BILD-Zeitung hat Finanzminister Peer Steinbrück eine neue Idee: die Prostituierten-Steuer. Doch nun droht ihm Ungemach: Die “Prostituierten Union Frei(er)schaffender Frauen” (kurz: PUFF) will vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Mit relativ guten Chancen auf Erfolg.
David Hasselhoff lässt sich besoffen filmen, Michael Moore lügt und Dieter Bohlen möchte mit DSDS-Gewinner Mark Medlock ein neues Modern Talking gründen. Und Sie dachten ernsthaft, die Klimakatastrophe wäre bereits das Ende der Fahnenstange in Sachen schlechte Nachrichten?
Wolfgang Schäuble versteht den ganzen Rummel um seine Überwachungspläne nicht. Das System würde doch bereits in mehreren Ländern mit großem Erfolg praktiziert, heißt es aus dem Innenministerium.
Am Rande seines Plädoyers für das “Grundrecht des amerikanischen Volkes auf Waffenbesitz” bekundete US-Präsident George W. Bush den Angehörigen der Opfern des brutalen Massakers an der Virginia Tech University sein tiefes Beileid.
Die Geschichtskorrektur ist geglückt. Henry Maske demonstrierte am Samstag eindrucksvoll, wie man Vergangenes vergessen macht. Ein Modell mit Zukunft?