Alltäglicher Wahnsinn

Unbekannt verzogen

Von Raymund Krauleidis | 5. August 2006 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Kurz nach 18 Uhr klingelte es an meiner Tür. Der sympathisch wirkende, ältere Herr enttarnte sich nach kurzem Smalltalk als Bediensteter der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, kurz GEZ.



She’s having a baby

Von Raymund Krauleidis | 11. Dezember 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Ich war mit Uschi und Maik seit Ewigkeiten eng befreundet. Ich spielte mit Maik zusammen im Sandkasten, teilte mit ihm sowohl die Schulbank als auch das Mensa-Essen und bei der Hochzeit der beiden war ich Trauzeuge. Alles war gut… Bis die beiden schwanger wurden.



Wir sind Deutschland: Äh …echt ? Sind wir?

Von Raymund Krauleidis | 27. November 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Da stellen sich also einige Großverdiener hin und teilen dem Hartz-IV Empfänger, der alleinerziehenden Mutter, dem zukünftig arbeitslosen Telekom-Mitarbeiter und dem gestandenen ZYN!-Autoren mit, dass sie Deutschland sind. Grund genug sich mal einige Gedanken dazu zu machen.



Der OBI-Wahn schlägt zurück

Von Raymund Krauleidis | 5. November 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Der Baumarkt. Die letze Oase des metrosexuellen Mannes, das Biotop für freilaufende echte Kerle, hehrer Ort der männlichen Selbstverwirklichung. Nur dort zwischen Gordons Stemmeisen…



Viel Rummel um Nichts

Von Raymund Krauleidis | 22. August 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Und als Gott sah, dass sein Werk beinahe schon zu perfekt war, erfand er das Volksfest. Grob zusammengefasst ist ein Volksfest nichts anderes als angewandter Sado-Masochismus für Jedermann mit einem optionalen hemmungslosen Besäufnis. In seiner Funktion als normaldenkender Mensch hofft man inständig, dass Aliens - falls es extraterrestrische Leben tatsächlich geben sollte - nicht durch einen blöden Zufall ausgerechnet während eines solchen Ereignisses auf unserem Planten landen. Der Erklärungsbedarf wäre einfach viel zu groß.



Besuch vom Morgen

Von Raymund Krauleidis | 9. August 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Heute kam ihn das Morgen besuchen. Es sah aus wie er selbst, nur etwas seriöser und mit Klamotten bekleidet, die bis heute nicht seinem Fundus angehörten: ein sauber aufgebügelter Anzug, ein akkurates Hemd nebst Krawatte sowie auf Hochglanz polierte Lackschuhe. Sie gingen zusammen in die Cocktail-Bar nebenan, da sein eigenes Morgen aussah, als könne es ein klein wenig Ablenkung vertragen.



David und der Untergang der Männlichkeit

Von Raymund Krauleidis | 3. Juli 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Einst waren sie vermehrt anzutreffen: Die wahren Männer der ursprünglichen Sorte. Sie waren ungepflegt, hatten Bierbäuche und stanken nach Schweiß. Sie konnten aus ihren Achselhaaren Rastazöpfe flechten und unter ihren ungeschnittenen Fingernägeln fanden sich stets Getriebeölreste, Popel sowie durch das Kratzen der ungewaschenen Haare dorthin gelangte Schuppenreste.



Der Beckenrand-Adonis

Von Raymund Krauleidis | 21. Juni 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Der Weg war lang und steinig. Aber nun bin ich angekommen. Ich bin genau da, wo ich hinwollte: im Freibad, und das zum ersten Mal in diesem Jahr…



Ein Sommernachtsalptraum

Von Raymund Krauleidis | 26. Mai 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

00:19 Uhr: Ein traumhafter Sommerabend neigt sich dem Ende zu. Ich rauche die letzte Zigarette des Tages und trinke dazu noch ein Glas Rotwein. Die Wärme der Nacht umschmeichelt meinen Körper während die Grillen ihr anmutiges Konzert intonieren. Herrlich! Ich fühle mit rundum wohl und liebe den Sommer!



Das Perlen-Desaster

Von Raymund Krauleidis | 23. Mai 2005 | Kategorie: Alltäglicher Wahnsinn

Während ich wieder einmal kontrolliere, was mit meinen mehr oder weniger sinnlos GEZahlten Beiträgen denn so alles passiert, bleibe ich im ZDF bei einem Bericht über die “Anna Creek Cattle Station” hängen. Das ist eine Farm in Australien, die alleine schon größer ist als ganz Belgien. Plötzlich habe ich ein Deja-Vu: genau hier muss in den Achtzigern der Werbespot für den „Weißen Riesen” gedreht worden sein - der mit dieser endlos langen Wäscheleine.



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