Lutz Heilmann räumt auf
Von Raymund Krauleidis | 16. November 2008 | Kategorie: SatirenewsSie wollten immer schon wissen, was ein Mitglied des Bundestags eigentlich den ganzen Tag über macht? Wir zeigen es Ihnen am Beispiel des ehemaligen Stasi-Mitarbeiters und heutigen MdB Lutz Heilmann.
Herr Heilmann ist ein Linker. Ein ganz Linker, um genau zu sein. Zudem sitz er im Deutschen Bundestag und bekommt dafür rund 7.300 Euro im Monat. Als Entschädigung. Vom Steuerzahler. Allerdings langweilt sich Herr Heilmann dort ganz schrecklich. “Früher war irgendwie viel mehr los”, denkt er sich. Damals, als er noch Personenschützer bei der Stasi war. Das waren noch Zeiten…
Und weil sich Herr Heilmann im Bundestag so schrecklich langweilt und bei den vielen Diskussionen eh nicht richtig mitkommt (bei der Stasi gab es schließlich nichts zu diskutieren), surft er während der Arbeitszeit heimlich im Internet. Dort stößt er eines Tages dann auch zufällig auf seinen eigenen Eintrag in der Online-Enzyklopädie Wikipedia.
Zunächst ist Herr Heilmann ein klein wenig stolz darauf, dass man ihn auch im Internet kennt. “Endlich bin ich wer”, denkt er und freut sich schon darauf, den besagten Link an seine Mama weiterzuleiten. Aber halt… Da steht ja auch, dass er früher als Personenschützer bei der Stasi tätig war. Das hatte er seiner Partei nämlich damals verschweigen. Sonst hätte er den Job im Bundestag womöglich gar nicht erst bekommen und müsste jetzt richtig arbeiten gehen…
Also ruft Herr Heilmann mal eben seinen Rechtsanwalt an - natürlich während der Arbeitszeit. Der sorgt dann per einstweiliger Verfügung dafür, dass die Seite http://www.wikipedia.de vorübergehend komplett vom Netz genommen werden muss. “Das mit der Stasi muss ja nicht gleich jeder wissen”, denkt sich Herr Heilmann und freut sich diebisch über die Deutsche Justiz. “Fast wie damals”, denkt er sich, “in der DDR…”
Herr Heilmann fühlt sich gut.
Endlich hatte er mal wieder etwas Sinnvolles zu tun…
Falls Sie noch mehr über den ehemaligen Stasi-Mitarbeiter Lutz Heimann wissen wollen, der uns Steuerzahler jeden Monat 7.339 Euro kostet und dessen einzig nennenswerte Gegenleistung bislang darin bestand, den direkten Zugang zur größten Wissensdatenbank der Welt aus purem Egoismus sperren zu lassen, klicken Sie einfach HIER.







