Sensation: Dietmar Hopp kauft SPD

Von Raymund Krauleidis | 7. Juli 2008 | Kategorie: Satirenews

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Hoffnung für die angeschlagene SPD. Während viele Experten aufgrund im freien Fall befindlicher Umfragewerte schon das Ende der ehemaligen Volkspartei prognostiziert hatten, droht der Geschichte nun eine überraschende Wendung. Dietmar Hopp, milliardenschwerer Mitbegründer von 1899 Hoffenheim und SAP plant unbestätigten Gerüchten zufolge, die marode Partei zu kaufen und sie mittels moderner Management- und Marketingmethoden wieder zurück an die politische Spitze führen zu wollen.

“Unsere Tradition ist die Zukunft und wir haben eine große Zukunft vor uns”, soll sich der 68-jährige Mäzen gegenüber engen Vertrauten zum Thema geäußert und ihnen vorab Auszüge aus seinem Vier-Punkte-Plan zur Rettung der SPD präsentiert haben.

Demnach plane Hopp unter anderem den längst fälligen Bruch mit der Tradition, wichtige Ämter innerhalb der Partei ausschließlich mit deutschen Staatsbürgern zu besetzen. “Um die SPD am Leben zu halten, brauchen wir die Besten der Besten, aber die kommen leider nun mal in den seltensten Fällen aus Deutschland”, heißt es in dem geheimen Dokument.

Angeblich schaue sich der fußballbegeisterte Milliardär bereits aktiv auf den internationalen Transfermärkten um. Doch während ausrangierte Schnäppchen wie Putin oder Blair ablösefrei zu haben sein dürften, muss Hopp für einen der rar gesäten “guten Politiker” wohl sehr tief in die Tasche greifen. Augenzeugen berichten in diesem Zusammenhang von einem geheimen Treffen zwischen Hopp und Hillary Clinton. “Theoretisch möglich wäre auch ein Tauschgeschäft”, so der Mäzen, “aber was bekommt man schon für einen Beck?”

Doch nicht nur die Personalien möchte Hopp verändern: “Politik muss endlich das werden, was sie eigentlich immer schon war - eine riesengroße Show!” Neben einem ausgeklügelten Merchandising-Konzept und Trikotsponsoring bei 1899 Hoffenheim soll es deshalb auch eine neue, von Tokio Hotel intonierte Parteihymne geben. Im Hinblick auf das internationale Geschäft sei zudem angedacht, diese im kommenden Jahr beim European Song Contest für Deutschland ins Rennen zu schicken. Ob Bill Kaulitz allerdings auch eine tragende Position innerhalb der SPD einnehmen wird, sei zur Stunde noch offen.

Sichtlich geschockt über die jüngsten Entwicklungen beim Koalitionspartner zeigte man sich bei der Union. Während CDU-Generalsekretär Ronald Profalla von “billigem Politik-Hurentum” sprach, holte Angela Merkel zum Gegenschlag aus und griff zum Telefonhörer. Allerdings ohne Erfolg: Roman Abramovic war nicht zu erreichen und der versprochene Rückruf von Dieter Bohlen blieb bislang noch aus.

Der große Verlierer des sensationellen Deals, Kurt Beck, stellte sich am Abend der Presse. Auf die Frage eines Journalisten, wie es jetzt weiterginge, antwortete der erschöpft wirkende Noch-SPD-Chef: “Ich habe fertig…

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(c) Raymund Krauleidis 2008

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